Was hat die Bedürfnispyramide mit Glück zu tun?

Was hat die Bedürfnispyramide mit Glück zu tun?
Was hat die Bedürfnispyramide mit Glück zu tun?
Betrachtet man die Befriedigung von Bedürfnissen als Glücksgefühl, ist die Verbindung zwischen relativ schnell offensichtlich. Wie sieht es in diesem Zusammenhang aber mit dem Motivationsfaktor aus?
Was hat die Bedürfnispyramide mit Glück zu tun?

Was hat die Bedürfnispyramide mit Motivation zu tun?

Menschen haben verschiedene Bedürfnisse, die sie erfüllt sehen wollen, um sich glücklich fühlen zu können. Dementsprechend steht als Motivation hinter dem eigenen Tun also vor allem die Bedürfnisbefriedigung.
Dabei sollte allerdings Folgendes nicht vergessen werden: Wenngleich bestimmte Bereiche wie die Befriedigung der physiologischen Bedürfnisse nicht zu kurz kommen dürfen, damit man den Kopf für andere Dinge frei hat, bedeutet das nicht, dass jede Person jede Ebene der Pyramidenstruktur zu 100 % abdecken muss, um ihren Fokus auf einen anderen Bereich lenken zu können! Die Bedürfniserfüllung und das damit verbundene, bei Gelingen der Erfüllung empfundene Glück sind also deutlich individueller als dies auf den ersten Blick erscheinen mag!

 

Was motiviert die Menschen?

In Bezug auf die verschiedenen Motivationen lassen sich 2 große Klassen unterscheiden. In der Maslowscher Bedürfnispyramide sind physische und psychische Bedürfnisse wichtig:

  • Die physischen Bedürfnisse, die erfüllt werden wollen. Hierzu zählen unter anderem das Vorhanden-Sein von Nahrung und Getränken gegen Hunger und Durst, die sexuelle Erfüllung, genug Schlaf und Erholung sowie die körperliche Unversehrtheit.
  • Die psychischen Bedürfnisse, die Befriedigung erfahren möchten. Darunter fallen unter anderem die seelische Unversehrtheit und das Vorhanden-Sein und Wahr-nehmen von Stabilität und Ordnung. Darüber hinaus sind aber auch soziale Nähe, Wertschätzung, Selbstbewusstsein, Autonomie und Freiheit von Bedeutung.

Was für Motivationen gibt es?

Insgesamt lassen sich nach aktuellem Forschungsstand 4 Hauptmotive voneinander differenzieren.

  • Die primäre Motivation zeichnet sich dadurch aus, dass in ihrem Zug alles Überlebensnotwendige wie die Nahrungs-, Kleidungs- und Wärmebeschaffung geregelt wird.
  • Die sekundäre Motivation dagegen basiert bereits auf dem sozialen Umfeld. Hier sucht der Mensch nach Sicherheit und Gemeinschaft, aber auch nach Anerkennung.
  • Die intrinische Motivation trägt wesentlich zur Selbstverwirklichung bei. Sie wird alternativ als innerer Antrieb bezeichnet. Sie zeigt an, wofür man seine Kraft, seine Energie und seine Ausdauer von sich aus einbringen will.
  • Dagegen ist die extrinsische
    Motivation wiederum von außen gespeist. In ihrem Zuge spielen Aspekte wie Anerkennung und Lob durch Dritte, aber auch Besitz, Einkommen und Status eine wesentliche Rolle. Wenngleich sie nicht so stark ist wie die Intrinsische und ihre Wirkung schneller verpufft, ist das mit ihr verbundene Belohnungs- und Erziehungssystem weit verbreitet und in vielen Köpfen tief verankert.

Wie kann ich meine Motivation erhöhen?

Um die Motivation beim eigenen Tun zu erhöhen hilft es zunächst ungemein, wenn man sich vor Augen führt, dass man für die Erfüllung vieler seiner eigenen Bedürfnisse selbst verantwortlich ist. Das bedeutet, dass man sich nicht zu früh mit zu geringen Ansprüchen zufriedengeben sollte. Sicherlich können schwierige Umstände dazu führen, dass man zwischenzeitlich auf einen nicht erfüllenden Job oder eine nicht glücklich-machende Wohnung zurückgreifen muss.

Nichtsdestotrotz sollte man sich immer Mühe geben um herauszufinden, was einen ganz individuell und persönlich begeistert. Weiterhin was einen aus dem eigenen Inneren heraus wirklich erfüllt. Stichwort intrinische Motivation. In diesem Zusammenhang hilft es, sich anspruchsvolle, aber realistische Ziele zu setzen und sich ein positiv konstruktives Umfeld zu suchen, was einen bei der Umsetzung dieser Ziele unterstützt.

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