Weltglückstag 20. März

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Weltglückstag 20. März
Weltglückstag 20. März
Heute gibt es Feier- und Gedenktage für fast jeden Anlass. Heute ist ein Weltglückstag 20. März. Ob es den Tag der Bratwurst oder den Blablabla-Tag wirklich braucht, muss ein jeder für sich selbst beantworten. Der Weltglückstag hingegen ist es definitiv würdig, gefeiert zu werden. Denn schließlich sucht jeder Mensch nach seinem ganz individuellen Stück vom Glück.

Wann feiern wird den Weltglückstag?

Der internationale Tag des Glücks wird seit 2013 jedes Jahr wird im März gefeiert, da ist Weltglückstag 20. März. Beschlossen wurde er ganz offiziell auf der UNO-Hauptversammlung am 28. Juni 2012. An diesem Tag wurde auch zum ersten Mal definiert, dass die Vereinten Nationen mit dem Weltglückstag wichtige Politikziele verbinden.

Es handelt sich beim internationalen Tag des Glücks also keineswegs um einen der eingangs erwähnten Klamauk-Feiertage. Das Königreich Bhutan gilt zwar als Initiator dieses Tages, doch dieser findet längst weltweiten Zuspruch.

 

Wie feiert man den Weltglückstag 20. März?

Insbesondere in den Jahren der Corona-Pandemie galt es, den Weltglückstag als ebendiesen zu zelebrieren. Denn nicht nur Glücksforscher sind sich einig, dass gerade in schwierigen Zeiten Momente der Zuversicht notwendig sind.

Zentrale, staatlich organisierte Aktionen zum Weltglückstag gab es auch vor der Pandemie nicht. Allerdings gab und gibt es anlässlich des 20. März zahlreiche dezentrale Veranstaltungen und Aktionen.

Politiker wie Glücksforscher rufen in Jahr für Jahr zunehmendem Maße dazu auf, den Weltglückstag individuell und auf ganz eigene Weise im kleinen Kreis zu feiern.

Als studentisches Projekt hat sich an der Mannheimer Fakultät für Gestaltung das „Ministerium für Glück und Wohlbefinden“ (MfG) begründet. Was im ersten Moment nach Satire klingt, hat sogar einen ernsten Hintergrund. Das „Ministerium“ versteht sich selbst als Ideen- und Impulsgeber für einen kulturellen Wandel. Man wolle „die Themen Glück und Lebensfreude spielerisch und humorvoll ins Gespräch bringen“ und „zum Umdenken und Mitmachen“ motivieren. Gerne nimmt man sich dabei auch das Königreich Bhutan zum Vorbild, das Glück zum offiziellen Staatsziel erklärt hat.

Warum gibt es den Welttag des Glücks?

Die Idee eines Welttages des Glücks den gibt es schon seit vielen Jahren. Doch erst am 28. Juni 2012 wurde das Thema auf Drängen des Königreichs Bhutan auf die Tagesordnung der UNO-Hauptversammlung gehoben. Dort verabschiedete die Weltgemeinschaft die Resolution 65/309 mit dem Titel „Glück: Auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Konzept für Entwicklung“. Vorausgegangen war eine Konferenz am 2. April 2012, zu der Bhutan Vertreter von 68 Nationen einlud. Diese stand unter dem Motto „Glück und Wohlbefinden: Definition eines neuen ökonomischen Paradigmas“.

Der damalige UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon äußerte sich damals mit den Worten „Wir brauchen ein neues Paradigma für die Wirtschaft, welches die Gleichwertigkeit der drei Nachhaltigkeitssäulen beachtet. Wohlergehen in puncto Sozialem, Wirtschaft und Umwelt sind nicht voneinander zu trennen. Zusammen definieren sie das globale Brutto-Glück.“

Sinn der Konferenz und der UNO-Resolution war es, die reine Fixierung auf Wirtschaftskraft und materiellen Wohlstand eines Landes durch eine neue Betrachtung abzulösen. Denn längst ist erwiesen, dass Glück nicht an materiellen Wohlstand gekoppelt sein muss. Im jährlich herausgegebenen „World Happiness Report“ rangiert beispielsweise das wirtschaftlich eher arme Costa Rica seit Jahren in den vorderen Rängen.

Was ist das glücklich zu sein?

In der deutschen Sprache muss unterschieden werden zwischen Glück haben und Glücklichsein. Der erstgenannte Fall beschreibt einen bestimmten Glücksmoment, etwa bei der Gewinnbenachrichtigung durch die Lotto-Gesellschaft. Die zweite Option ist ein dauerhaftes Gefühl höchster Zufriedenheit.

Glück ist immer eine positive, dabei sehr ausgeprägte Emotion. Der Weg, der zu diesem Glücksempfinden führt, ist jedoch ganz individuell. Man spricht beim Glück also auch gerne von einem „Höchstmaß an subjektivem Wohlbefinden“.

Dieses kann man selbstverständlich mit anderen teilen, auf aktive wie passive Art. Das aktive Teilen von Glück ist beispielsweise die an die Freunde ausgesprochene Einladung zum Abendessen, um einen bestimmten Anlass zu feiern. Du kannst also den “Weltglückstag 20. März” eigentlich jeden Tag haben. Lieben, leben, lachen, glücklich und dankbar zu sein sind die wichtigsten Elemente, die man jeden Tag feiern sollte.

Passiv teilt man das Glück mit anderen Menschen zum Beispiel durch die einsetzende Schönwetter-Periode oder das Ende der Corona-Pandemie. Noch deutlicher können Menschen in Kriegsgebieten erleben: Hier kann bereits das Ende der Kampfhandlungen einen kollektiven Glücksrausch bewirken.

Was ist ein Glückstag?

Jeder Mensch erlebt im Alltag immer wieder kleine Glücksmomente. Die meisten davon registriert man kaum, da es sich nur um kurze Augenblicke handelt, die vermeintlich keine Bedeutung für den Verlauf des Tages haben.

Es gibt allerdings Tage, an denen man offenbar in der Gunst der Glücksgöttin Fortuna ganz weit oben steht. An solchen Tagen scheinen sich die Glücksmomente bereits morgens zu häufen. Der Kaffee schmeckt besser als sonst, auf der Straße zur Arbeitsstelle ist wie durch ein Wunder kein Stau, der eigentlich fiese Kollege ist nett und freundlich und die Kantine serviert mittags das Lieblingsessen. Wenn dann noch die Nachricht über die gute Prüfungszensur der Tochter und den kleinen Lottogewinn hinzukommt, wird man den Tag mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als Glückstag definieren.

Es ist also nicht zwingend notwendig, dass man an diesem Tag Momente größten Glückes erlebt. Meistens genügt eine Häufung kleiner Glückserfahrungen, um den Tag entsprechend zu betrachten.

Auf die gleiche Art und Weise erlebt man übrigens auch Tage, die man als Unglückstage definiert. Auch hier genügen kleine Nadelstiche, um den ganzen Tag in ein negatives Licht zu verdrehen.

Glücksforscher sind sich allerdings einig, dass man es selbst in der Hand hat, einen Tag zum Glücks- oder Unglückstag werden zu lassen. Startet man mit einem gezielten Glücksmoment in einen neuen Tag (zum Beispiel, indem man dem morgendlichen Vogelgesang bei einer Tasse Kaffee auf der Terrasse lauscht), sind die Voraussetzungen für eine positive Fortsetzung des Tages gegeben.

Alleine die Erwartungshaltung, bei einem Tag könne es sich um einen Glückstag handeln, kann bereits eine positive Kettenreaktion auslösen. Für die meisten der folgenden kleinen Glücksmomente ist man durch die optimistische Herangehensweise selbst verantwortlich – ohne dies bewusst so zu bezwecken.

Wie definiert man glücklich zu sein?

Im Unterschied zu den Gefühlen, die man während des eben beschriebenen Glückstages empfindet, kann man Glücklichsein auch als dauerhaftes Gefühl beschreiben. Was die Wissenschaft dazu herausgefunden hat, klingt im ersten Moment fast paradox. Denn

  • auch glückliche Menschen erleben Unglückstage,
  • glückliche Menschen leben nicht zwangsläufig im materiellen Wohlstand und
  • glückliche Menschen begreifen ihr Glück nicht als erreichtes Ziel, sondern als eine Reise.

Es ist also einfacher zu definieren, was Glück nicht ist. Die Wissenschaftlerin für positive Psychologie Sonja Lyubomirsky versucht in ihrem auch wissenschaftlich sehr angesehenen Buch „The How of Happiness“, eine eigene Definition: „Glück ist eine Erfahrung der Freude, Zufriedenheit und des Wohlbefindens, kombiniert mit dem Gefühl, dass das eigene Leben gut, bedeutsam und lohnenswert ist.“ Dies lässt sich auch mit dem sogenannten Perma-Modell vereinbaren, anhand dessen die Wissenschaft die 5 Säulen des Glückes darstellt.

  • P – Positive Emotions [Positive Gefühle]
  • E – Engagement [Motivation/ Flow]
  • R – Relationships [Beziehungen/ Freundschaften]
  • M – Meaning [Bedeutung/ Sinn]
  • A – Accomplishments [Leistung/ Errungenschaften]

Die meisten, wenn nicht sogar alle diese Faktoren kann man selbst beeinflussen. Darum bringt es die Schauspielerin Valerie Bertinelli mit diesen Worten wunderbar auf den Punkt:

“Glück ist eine Wahl. Du kannst dich dafür entscheiden, glücklich zu sein. Es wird Stress im Leben geben, aber es ist deine Entscheidung, ob du dich davon beeinflussen lässt oder nicht.”

5 Dinge, die uns glücklich machen? Je 100 Worte

„Glück ist eine Wahl…“ Für viele Menschen scheint ein solcher Satz schnell gesagt zu sein. Die Umsetzung hingegen wirkt wie ein Ding der Unmöglichkeit. Zugegeben: Je nach Lebenssituation ist es nicht ganz einfach, sein eigenes Glück richtig zu schmieden. Mit den folgenden Ansätzen kann man aber einige Schritte in die richtige Richtung tun.

Positiv denken!

Das menschliche Gehirn speichert nicht nur Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten, sondern auch Emotionen ab. Allein dies ist der Grund, warum einige Menschen von Grund auf optimistisch sind, während man andere als echte Schwarzseher kennt. Wer sich meist mit negativen Erfahrungen und Erlebnissen befasst, fräst tiefe Spuren davon in sein eigenes Gehirn. Macht man später weitere negative Erfahrungen, tritt das so gespeicherte Erlebnis wieder zutage. Allerdings funktioniert dieses Prinzip auch für positive Erfahrungen. Somit ist die Herangehensweise, aus jeder noch so verzwickten Situation sprichwörtlich „das Beste“ zu machen, genau richtig. Und sie ist nachhaltig wirksam.

Die eigene Perspektive des Denkens ändern!

Ja, auch in Deutschland werden die wenigsten Menschen mit dem sprichwörtlichen „goldenen Löffel im Mund“ geboren. Und selbst wenn, so sind diese Menschen auch nicht unbedingt glücklicher als die Gesamtbevölkerung. Aber auch der Durchschnittsbevölkerung hierzulande geht es besser als den meisten Menschen auf der Welt. Man kann sich also über die Überstunden ärgern – oder sich freuen, einen angemessen bezahlten Job zu haben. Man kann sich über den Regen ärgern – oder die Fenster öffnen und sich darüber freuen, dass die Natur endlich wieder Wasser bekommt. Und wer sich über den menschlich unangenehmen Vermieter ärgert, lebt trotzdem besser als die meisten Menschen in Schwarzafrika.

Ordnung ins eigene Leben bringen!

Dies ist eigentlich für die meisten Menschen ein hehres Ziel, das durch die Unwägbarkeiten des Alltags aber immer wieder hintanstehen muss. Situationen wie ein Lockdown in der Corona-Pandemie bieten die Möglichkeit, für den Moment innezuhalten und seinen eigenen Kompass zu justieren. Die Rückbesinnung auf die eigenen Werte, Wünsche und Ziele macht den Kopf frei und lenkt den Blick nach vorne. Vielleicht haben sich einige dieser Elemente sogar geändert, ohne dass man es sich bisher klargemacht hat? Bücher, Zeitschriften und unzählige Online-Angebote sorgen für zusätzlichen Input. Auch durch neue Lerninhalte kann man sich selbst wieder auf Kurs bringen oder ein neues Ziel für sich finden. Wenn die nächste Spanien-Reise auch noch nicht gebucht sein mag: Ist es nicht ein toller Gedanke, mit frisch erworbenen Sprachkenntnissen nach Süden zu reisen?

Bewegung an der frischen Luft!

Dieser Tipp scheint eine allgemeingültige „Pille gegen alles“ zu sein und wirkt auf viele Menschen daher abgedroschen. Tatsächlich gibt es aber nichts Besseres für Körper und Geist. Bereits ein Spaziergang hilft, die Akkus aufzuladen und positive Gedanken zu fassen. Noch besser sind freilich eine Tour mit dem Fahrrad oder eine Joggingrunde durch den Wald. Insbesondere Menschen, die viele Stunden des Tages am Schreibtisch verbringen, können sich mit derlei Aktivitäten ganzheitlich etwas Gutes tun.

Und da Sport jede Menge Endorphine freisetzt, wird man seine Aktivitäten auch garantiert nicht bereuen. Fachleute empfehlen, jeden Tag etwas Zeit für körperliche Aktivitäten an der frischen Luft einzuplanen.

Übrigens ist auch die Gartenarbeit in diesem Zusammenhang zu empfehlen. Schließlich handelt es sich um eine körperliche, in gewisser Weise aber auch meditative Tätigkeit, bei der man trotzdem ein Ziel verfolgt.

Weltglückstag 20.Marz - Natur Ressourcen des Glücks
Weltglückstag 20.Marz – Natur Ressourcen des Glücks

Schluss mit der Einsamkeit!

Gerade während der Corona-Pandemie wurde immer wieder darauf hingewiesen, wie viele Menschen unter Einsamkeit leiden. Dies galt und gilt insbesondere für die Millionen von alleinlebenden Singles. Dank digitaler Medien, schützenden Masken und dem sprichwörtlichen Sicherheitsabstand ist es aber auch zu solch außergewöhnlichen Zeiten kein Schicksal, sich einsam zu fühlen.

Viele Menschen machten übrigens schon zu Beginn der Corona-Pandemie schöne Erfahrungen: Auf einmal scheinen die Freundlichkeit und gegenseitige Rücksichtnahme einen ganz neuen Stellenwert zu bekommen. Ob im Supermarkt oder beim Spaziergang im Wald: Wenn Abstand gefordert wird, lässt es sich emotional trotzdem zusammenrücken.

Weltglückstag 20. März sollte jede Mensch feiern. Day of Happiness, Tag des Glücks und Internationaler Tag des Glücks sind wundervoll. Normaler Weiße sollte man jeden Tag zum Weltglückstag machen. Glücklich zu sein ist alltägliche Gewürz für jeden Tag, jede Stunde, Minute und Sekunde. Sei glücklich und zufrieden mit dem, was du hast. Freue dich über die Sachen, die du hast. Unglücklich zu sein, was man nicht hat, war gestern.

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