Toxischen Mann loswerden

Toxischen Mann loswerden
Toxischen Mann loswerden
Nicht immer ist es ganz einfach zu sagen, ob man sich mit einem toxischen Mann in einer Beziehung befindet oder nicht. Für eine gesunde Beziehung ist es vorteilhaft den toxischen Mann loswerden. Das liegt einerseits daran, dass toxische Männer sich nicht immer allen Personen in ihrem Umfeld gegenüber gleich verhalten.

Andererseits gibt es sowieso eine nicht ganz unerhebliche Zahl an Männern, die sehr selbstbewusst auftreten und gerne die Angelegenheiten ihrer Liebsten mit regeln – sei es in Bezug auf Finanzen, Beruf oder alle möglichen Arten der Freizeitgestaltung. Nichtdestotrotz existieren gewisse Grenzen, die ein Mann einhalten sollte, damit die Grenzen zur Toxik nicht über Gebühr übertreten werden.

Frauen sollen ihre Grenzen bewahren

Dazu gehören beispielsweise:

  1. eigene Finanzen auch die eigenen Finanzen bleiben
  2. die Bedürfnisse beider Partner gleich gewichtet werden und es eben nicht nur einseitig um die männlichen Wünsche geht
  3. die Betreuung von Haushalt und Familie zur Zufriedenheit beider Partner abläuft und sich kein überbordender Aufgabenberg bei nur einem Partner auftürmt und
  4. natürlich die körperliche wie seelische Unversehrtheit gewahrt bleibt (schließlich ist in einer gesunden Beziehung kein Platz für physische und psychische Gewalt).

Wer nun feststellt, dass seine Beziehung in einem oder mehrerer der gerade genannten Aspekte in Schieflage geraten ist, sollte genauer hinterfragen, ob er es mit einem toxischen Mann als Partner zu tun hat. Ein Hinweis darauf könnte beispielsweise sein, dass der Mann wenig Zugang zur Selbstkritik hat oder findet, aber dafür ziemlich manipulativ ist und es immer wieder schafft, Fakten so zu verdrehen, wie sie ihm selbst am besten passen.

Toxische Männer sind dominant und wollen immer entscheiden

Dies kann dazu führen, dass sich der Partner klein gehalten fühlt und sich irgendwann nicht mehr traut, Widerworte zu geben – „weil er ja offenbar doch im Unrecht ist“. Doch das stimmt so nicht. Meist liegt es eher am Dominanz- und Kontrollversuch der toxischen Männer, dass eine Abhängigkeit (auf finanzieller, sozialer und / oder emotionaler) Ebene entsteht. Nicht an den Tatsachen und an den wahren Kompetenzen aller Beteiligten!

Jetzt bleibt natürlich die Frage, welche Optionen sich beim Umgang mit einem solchen Partner bieten. Eine wäre natürlich, zu hoffen, dass sich entsprechende Verhaltenszüge und Handlungen ähnlich, wie bei einer temporären Laune im Lauf der Zeit etwas abschleifen oder von alleine erledigen. Doch bei toxischen Männern handelt es sich dabei um ziemlich feste Wesensmerkmale, die für sie selbst nur seltensten zur Debatte stehen. Somit ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich der Toxiker von Grund auf ändert. Deshalb ist es vorteilhafter den toxischen Mann loswerden. Schon besser bewährt haben sich

  • das Setzen von eigenen klaren Grenzen und das Sich-bewusst-Machen das an der eigenen Haltung nichts Falsches ist
  • eine freundliche, aber unmissverständliche Kommunikation und
  • im Zweifelsfall ein genaues Notierten des Gesagten bei wichtigen Vereinbarungen und Gesprächen. Auch die Anwesenheit von Zeuginnen oder Zeugen kann dabei sehr hilfreich sein, denn toxische Männer haben oft keinerlei Skrupel, einem Dinge zu unterstellen, die man so weder gesagt noch getan hat. Sich selbst und die eigene Position ins rechte Licht zu rücken ist dabei für sie das Einzige, was zählt.

Toxische Männer manipulieren gern

Fühlt man sich aber wirklich dauerhaft unwohl und nehmen die Eingriffe in das eigene Leben überhand, ist eine Trennung der beste Weg. Dabei kommt es darauf an,

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  • die Partnerschaft wirklich und unmissverständlich – also ohne jede Form der Hintertür zu beenden
  • offen darüber zu reden, was die Beweggründe waren und das eigene Leben nun möglichst selbst zu gestalten und sich aktiv aus dieser Situation zu befreien
  • Familie und Freunde, die einen auffangen und unterstützen können, sind dabei wichtige Anlaufstellen
  • auch in wirklich bedrohlichen Situationen nicht einzuknicken, sondern sich professionelle Hilfe zu holen. Sicherlich ist es nicht zu unterschätzen, wenn Männer mit Handgreiflichkeiten oder Schlimmeren drohen.
  • Doch genau dafür sind Therapeutinnen und Therapeuten sowie die Polizei da.

Oder mit anderen Worten: Je eher man sich von toxischen Männern löst, desto besser für die eigene Psyche und Physis. Toxischen Mann loswerden hat noch viele andere Vorteile. Sein eigenes Wohlbefinden in dieser Hinsicht als Priorität hoch anzusetzen ist dabei übrigens keinesfalls egoistisch. Vielmehr spricht es für ein gesundes Verhalten, das – nicht überdosiert – auch einem potenziellen Partner genug Raum für freie Entfaltung lässt. Schließlich kann sich nur die Partnerschaft gewinnbringend für beide entwickeln, in der sich auch beide tatsächlich wohl und wertgeschätzt fühlen.

Merkmale der toxischen Beziehungen

Merkmale auf die man bei toxischen Männern achten sollte sind folgende

  1. Er teilt die wahren Gefühle nicht mit, oder er kann sie nicht nachvollziehen. Sprich hier ist Empathie ein Fremdwort.
  2. Alle Unternehmungen sollen gemeinsam laufen und er mag selber alles unter Kontrolle haben.
  3. Er bestimmt, wie und wo es lang geht, weil er es am besten immer weiß.
  4. Zu bewundern ist nur er oder er bewundert sie eben selber. Im Gegensatz werden andere Menschen beneidet oder als Nichtsnutzig abgewertet.
  5. Er bestimmt alleine die Regeln, wie alles abzulaufen hat. Wenn´s aber nicht passt oder kein Spaß macht, hält er sich selber nicht mehr dran.
  6. Das gegenüber wird gern ausgenutzt um sich eigene Vorteile zu erhaschen. Hilft selber nur, wenn er darin auch selbst Vorteile sieht und bekommt.

 

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