Was sagt die Bedürfnispyramide nach Maslow aus?

Was sagt die Bedürfnispyramide nach Maslow aus?
Was sagt die Bedürfnispyramide nach Maslow aus?
Die Maslowsche Bedürfnispyramide bietet einen schnellen Überblick darüber, welche menschlichen Bedürfnisse bestehen und wie sie miteinander im Zusammenhang stehen. Was sagt die Bedürfnispyramide nach Maslow aus?Am bekanntesten ist dabei das 5-stufige Modell aus den 1940er Jahren. In seinem Rahmen werden die verschiedenen Grund- und Wachstumsbedürfnisse vorgestellt und hierarchisiert.

Was ist als Kritik bekannt in der Bedürfnispyramide nach Maslow?

Ein wesentlicher Kritikpunkt an der Maslowschen Bedürfnispyramide besteht darin, dass für die dahinter stehende Theorie keine empirischen Beweise vorliegen.
Des Weiteren lässt sie sich aufgrund der von Maslow ausgesuchten, sehr homogenen Untersuchungs- und Befragungsgruppe, nicht auf Personen aus anderen Kulturkreisen beziehen. Dadurch lassen sich gerade Menschen, die nicht aus einer westlichen Wohlstandgesellschaft stammen, kaum mit einbeziehen.
Außerdem hat sich gezeigt, dass die verschiedenen Bedürfnisebenen nicht so klar wie oft gedacht voneinander abgrenzbar sind – und dass Menschen bei der Priorisierung der Bedürfnisse sehr häufig individuell andere Schwerpunkte setzen. Wobei Maslow ja auch selbst eher fließende Übergänge bei den unterschiedlichen Bereichen gesehen wissen wollte.

 

Ist Maslows Modell heute noch sinnvoll?

Ja, sofern die – durchaus berechtigte Kritik – mit einbezogen wird. Denn letztlich handelt es sich bei Maslows Persönlichkeitstheorie um ein Modell. Und genau diese Modellhaftigkeit (zumal noch vor einem speziellen kulturellen Hintergrund entwickelt) sorgt dafür, dass nicht sämtliche Aspekte auf jeden Menschen 1 zu 1 übertragbar sind. Was sagt die Bedürfnispyramide nach Maslow aus? Es wäre also unpassend, genau diese Pauschalübertragung dennoch zu versuchen.
Gleichzeitig sollte man sich darüber bewusst sein, dass Maslow darüber hinaus zuweilen falsch interpretiert wurde. Man denke dabei nur an die starre, nicht von ihm selbst vorgeschlagene Pyramidenform.

Und daran, dass oft davon ausgegangen wird, dass jede Bedürfnisebene erst vollständig ‚abgearbeitet‘ werden muss, bevor die nächste interessant werden dürfte. Einleuchtend, dass ein solches Vorgehen im individuellen Fall wahrscheinlich keinen Erfolg verspricht. Nichtsdestotrotz stellt diese Persönlichkeitstheorie aber einen weiterhin weitgehend brauchbaren ersten Schritt dar, um sich selbst seiner verschiedenen Bedürfnisse bewusst zu werden und konstruktiv zu überlegen, wie sie sich besser erfüllen lassen.

Ist Erfolg ein Bedürfnis?

Erfolg gehört genauso wie…..

  • Vertrauen,
  • Wertschätzung,
  • Unabhängigkeit,
  • Freiheit und
  •  Selbstbestätigung
    zur Gruppe der Individualbedürfnisse.  Soviel ist also in Maslows Bedürfnispyramide dieses explizit vertreten. Wobei natürlich festgehalten werden muss, dass es sich dabei um ein Verlangen handelt, dessen Ausprägung von Person zu Person deutlich schwanken kann. Es kommt somit durchaus vor, dass die Erfüllung dieses Bedürfnisses einen sehr starken Antrieb bildet. Andere dagegen lassen sich von der Aussicht auf Erfolg nur um des Erfolges Willen lediglich mäßig bis gar nicht motivieren.

Was sind psychische Bedürfnisse?

Die psychischen (seelischen) Bedürfnisse umfassen Aspekte aus sämtlichen Pyramiden-Bereichen. Zu ihnen zählen unter anderem

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  •  das Verlangen nach Sicherheit, Stabilität und Ordnung,
  • der Wunsch nach Zugehörigkeit und sozialer, idealerweise intimer Nähe,
  • das Bedürfnis nach Freiheit, Autonomie, Erfolg und Anerkennung durch Dritte so-wie
  • die Selbstverwirklichung (unter anderem durch eine individuelle Sinnstiftung).

Wir empfehlen auch Artikel: Was hat die Bedürfnispyramide mit Glück zu tun? zu lesen.

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