Spaß aus positiven Emotionen

Die erste Säule des Glücks: Positive Emotionen - Spaß

Spaß aus positiven Emotionen
Spaß aus positiven Emotionen
“Weißt du, worin der Spaß des Lebens liegt? Sei lustig! – geht es nicht, so sei vergnügt.” Wie man sieht, war es schon Johann Wolfgang von Goethe wichtig, dass der Spaß im Leben nicht zu kurz kommt. Kein Wunder, denn ein paar entspannte oder aufregende Stunden alleine oder mit lieben Mitmenschen / anderen Lebewesen machen im wahrsten Sinne des Wortes richtig viel Spaß.

Ein guter Grund, dem Glückmacher etwas genauer über die Schulter zu schauen. In diesem Artikel geht es um Spaß aus positiven Emotionen. Fühlt sich Spaß als eine Emotion? Durch Spaß erweckt man viele gute und positive Emotionen. Lesen sie hier einfach weiter, damit sie sich selber überzeugen können, wie wichtig und wunderschön es ist im Leben viel Spaß zu haben.

Ist Spaß eine Emotion?

Mit dem Begriff Spaß verbindet man in der Regel etwas, was für eine fröhliche und ausgelassene Grundstimmung sorgt. Also etwas Positives, was Freude bringt und was einen spielerischen Umgang mit einer Situation begünstigt. Dabei wird Spaß häufig als Gefühl beschrieben, in Wahrheit handelt es sich bei ihm aber tatsächlich um eine Emotion. Bleibt die Frage, worin genau der Unterschied liegt.

Was versteht man unter Emotion?

Wenngleich die Begriffe Gefühl und Emotion im Alltag häufig synonym gebraucht werden, ist ihre Bedeutung nicht identisch. Mit dem Begriff Gefühl bezeichnet man eine physische Reaktion auf eine bestimmte Situation (beispielsweise einen sich deutlich beschleunigenden Puls bei Angst). Eine Emotion dagegen ist etwas (beispielsweise in Form von Gedanken oder einem anderen Ideenkonstrukt). Was man bewusst empfindet und im Gegensatz zum Gefühl kontrollieren kann. Zumindest, wenn man diesbezüglich geübt ist. Es ist also prinzipiell möglich, eine Emotion und ein Gefühl voneinander getrennt zu erleben.

Mehr als lustig sein und Spaß haben!

Der Spaß aus positiven Emotionen ist nicht allein auf weiter Flur. Als andere positive Emotionen lassen sich

  • Freude,
  • Dankbarkeit,
  • Gelassenheit,
  • Liebe / Verbundenheit,
  • Interesse,
  • Hoffnung,
  • Stolz,
  • Amüsiertheit,
  • Inspiration oder
  • Ehrfurcht
    nennen.

Gleichzeitig ist es wichtig, auch negative Emotionen nicht komplett aus dem Blick zu verlieren. Vielmehr ist ein gesundes Gleichgewicht wichtig, da alle Empfindungen ihre Daseinsberechtigung haben und in bestimmten Situationen wertvolle Indikatoren darstellen. Es lohnt sich aber trotzdem, die positiven Momente – und besonders den Spaß– sehr bewusst zu erleben. Was einfach daran liegt, dass man sich Negatives viel leichter und schneller merkt.

Was ist der Unterschied zwischen Spaß machen und Spaß haben?

Der Unterschied zwischen ‚Spaß haben‘ und ‚Spaß machen‘ besteht im Aktivitätslevel. Im ersten Fall genießt man eine auf irgendeine Weise amüsierende Situation (passiv); im anderen sorgt man selbst für das Amüsement (aktiv).

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Wie kann man Spaß im Leben haben?

Um seinen Spaß im Leben nicht zu verlieren oder um ihn idealerweise noch weiter zu vergrößern, gibt es viele Möglichkeiten. Einige der Wichtigsten hängen dabei eng zusammen. (Fast) alles bereitet mit anderen zusammen mehr Vergnügen als alleine. Jedenfalls dann, wenn man ein Gruppenmensch ist. Es lohnt sich also, auf die Suche nach Gleichgesinnten zu gehen. Gleichzeitig ist es gut, wenn man nicht alles zu verbissen sieht und sich und andere nicht über Gebühr ernst nimmt. Das gilt vor allem dann, wenn man einmal etwas ganz Neues ausprobieren möchte. Denn gerade beim längerfristigen Verlassen der Komfortzone sollte man sich selbst und sein Umfeld nicht mit zu hohen Perfektionsansprüchen zu quälen. Vielmehr ist ein spielerisches Vorgehen gefragt.

Wie werde ich ein lebensfroher Mensch?

Ein bisschen mehr Begeisterung im Leben? Kein Problem, wenn zu den schon genannten Aspekten noch einige weitere dazukommen!

  • Achtsamkeit. Ganz im Moment zu leben. Sich Zeit zu nehmen und jeden kleinen Moment wirklich mit allen Sinnen auszukosten … Das trägt schon viel zum situativen Glück und Spaß im Leben bei.
  • Ziele definieren, die man verfolgen und erreichen möchte. Dabei muss es sich nicht einmal um etwas Überdimensionales handeln. Stattdessen kann es sich auch um etwas handeln, was andere vielleicht sogar für banal halten. Hauptsache, es macht einem aus dem tiefsten Inneren heraus glücklich.
  • Für das richtige Umfeld sorgen. Sich von toxischen Menschen zu trennen, befreit – in jeder Hinsicht.
  • Und, nicht zuletzt: Dankbarkeit. Wer sich das Gute in seinem Leben regelmäßig vor Augen führt, fühlt sich dauerhaft besser, positiver und glücklicher. Selbst in nicht so tollen Situationen.
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